Glaubst Du, Du könntest noch immer so großzügig sein?


Moleskine Briefe vom Spielplatz

Startseite
Schreiben

Download
Geschichten
Lesungen
Pressematerial
Tigerauge

Design
Weblog
Termine
Gästebuch



Markus
Links
Kontakt
Sitemap
432
Slam in Oldenburg

Poetry Slam in Oldenburg



Meine bis dahin weitestes Reise zu einem auswärtigen Slam (abgesehen von National in Suttgart) bin ich am 17. November angetreten. Auf Einladung von Tobi Kirsch bin ich im Staatstheater Oldenburg (Bild 1) auf einem Slam, der im Rahmen der Langen Nacht des Theaters stattfand, angetreten. Lange Anreisen haben leider immer zur Folge, dass man auch meist erst spät in der Nacht wieder zu Hause ist und der nachfolgende Tag ein Desaster darstellt, weil man sich ja nicht immer nur Frei nehmen kann. Doch bei so einer vielversprechenden Einladung nimmt man das gerne in Kauf und riskiert die totale Übermüdung und den Tod durch Sekundenschlaf auf der A2.

Die lange kurze norddeutsche Nacht

Denn durch die Teilnahme weiterer National-Aspiranten und die imposante Kulisse des Theaters und der Bühne (Bild 3) schienen alle Zeichen auf einen ausserordentlichen Abend gestellt zu sein. Doch leider stellte sich die "Lange Nacht" als mein bis dahin kürzestes Slam-Erlebnis heraus. Denn genauso pünktlich wie er um 20 Uhr begann, endete er so abrupt um 21 Uhr 30, da die nachfolgende Veranstaltung im gleichen Saal noch Zeit zum Aufbauen brauchte. Sehr schade, denn so wurde die Vorrunde (bestehend aus insgesamt 9 Slammern) hastig durchgeprügelt, das Finale wurde begonnen, jedoch nach dem ersten Beitrag abgebrochen und einen Sacrifice gab es schon mal gar nicht. Ich ging unter all diese herrlichen Beiträgen der Anderen - ganz besonders der wunderschönen Geschichte von Finn-Ole Heinrich - ziemlich unter. Ein Slam-Desaster könnte man meinen, an dem im übrigen ganz bestimmt niemand und vor allem nicht der äußerst nette Tobi Kirsch Schuld hat.

Der Slammer ist ein Socializer

Was das ganze jedoch dann heraus riss, war der anschliessende gemütliche Austausch mit Michael Sauer (Bild 2), Tobias Kunze und anderen bei einem leckeren Bierchen im Foyer. Und so trat ich doch früher als geahnt meine lange Heimreise wieder an, während in irgendeiner Kneipe noch bis 5 Uhr weiter geredet wurde. Als ich schon lange schlief und von Gummistiefeln träumte. Nun denn. Um ein Fazit zu ziehen, zitiere ich meinen Bruder: "Schade, aber nicht Schade-Schade!" Ich komme zu einem regulären - und sicherlichen entspannten - Slam gerne wieder mal nach Oldenburg.




Script for a Jester's Tear
Generation X Canon Powershot G2Willkommen auf dem SpielplatzMisplaced Childhood





Marillion Manic Miner
Sinclair ZX Spektrum

(c) Markus Freise

8Bit Games


powered by code-x and webingMade on a Mac