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Poetry Slam im Oktober

Neue Saison, noch mehr Glück

Falls für irgendjemanden der Besuch des Poetry Slams im Oktober der erste Besuch eines Bielefelder Slams überhaupt war, bekam er alles geboten, was diesen ausmacht.
Zu allererst war der Bunker mal wieder bis zum Anschlag voll. Dann hatten wir drei gut aufgelegte MCs Henrik, Thorsten und Johannes. Sie brachten uns gleich zu Anfang bei, dass der "Eisbrecher" zum Auftauen des Publikums in Wirklichkeit und überall anders und von nun an auch in Bielefeld "Sacrifice" heisst. Ob dies daher rührt, dass dieser erste Text dem Slam-Gott geopfert wird? Hoffen wir's und glauben einfach mal, dass der anschliessende lyrische Vortrag von Johannes ihn wohlwollend gestimmt hat. Denn obwohl in der Slam-Box - die ja eigentlich ein Sektkühler ist - deutlich mehr als 8 Zettel waren und ausserdem mit Wehwalt Koslovsky noch ein geladener und damit gesetzter Gast da war, zog Torben's Freundin Linda gleich als erstes meinen Zettel.

Johannes Rose beim Sacrifice
Also: meinen Text Dirk aus der Mappe und kurz erklärt, das der Text länger ist als die erlaubten 8 Minuten der Vorrunde, und ich deshalb den zweiten Teil im Finale lesen würde, falls ich dieses erreichen sollte. Entgegen meiner Befürchtung, ich hätte mich beim Proben ganz furchtbar vertan mit der Lesegeschwindigkeit, haute das alles wunderbar hin und drei oder vier Zeilen hinter meiner gesetzten Markierung stoppte Henrik mich dann auch im Lesefluss. Nach mir kamen Andreas Fehn und Micha-El an die Reihe, bevor Britta sich dann prompt mit erneut tollem Vortrag ihres lyrischen Textes "Ich steh' auf Slam-Poeten" die erste Runde gegen mich im Stechen einfuhr. Und beinahe sah es so aus, als müsste das Publikum auf den zweiten Teil von Dirk verzichten. Aber erst einmal war Pause.

Direkt im Anschluss war Uta an der Reihe, der ich versprochen habe, hier zu schreiben, dass mir nichts ferne gelegen hat, als Sie zu dissen. Sie hatte das Gefühl, ich hätte das in einem anderen Slam-Report getan. Never! Wer Uta disst hat den Slam nicht begriffen! Nach Uta: Wehwalt. Wehwalt, das hat er mir anschliessend erzählt, hat schon so ziemlich jeden Slam mitgemacht (200 Stück an der Zahl) und ist 8 mal beim National Slam gewesen (den er aber im "Einzel" leider nie gewinnen konnte, dennoch im Team 2001). Dementsprechend grossartig war dann sein Vortrag. Anschliessend noch Kir mit seinem üblichen Programm. Und Anna-Bella Heinemann, die Bielefeld zusammen mit Eric Pfennig beim National-Slam vertreten hatte - leider erfolglos. Sie hat jedenfalls als letzte ihrer Runde einen sehr atmosphärischen Text über eine Entführung gelesen, mit dem Sie sich gegen Wehwalt durchsetzen konnte.
Wieder kurze Pause und schliesslich Finale. Britta war in der "großen" Pause zu mir gekommen und hatte angeboten, weil ihr nächster Text nicht sehr lang wäre, dass wir uns das Finale wegen der knappen Abstimmung der ersten Runde ja teilen könnten. Diesen Vorschlag nahm ich natürlich gerne an. Nachdem aber nun Brittas gute Freundin Anna auch im Finale stand, beschlossen die MCs (und alle anderen Beteiligten), dass dies' als Wettbewerbsverzerrung gedeutet werden könnte. Also traten stattdessen Wehwalt, um die lange Anreise aus Hamburg auch auszunutzen, und ich, um Dirk zuende zu bringen, nach den beiden Finalistinnen (Anna hat Britta den Sieg wohl ganz freundschaftlich überlassen), ausser Konkurrenz noch einmal auf die Bühne. Das war gut. Das war toll. Leider war ich aber völlig perplex und habe deshalb ganz vergessen mich dafür ganz öffentlich zu bedanken. Also: Danke dafür!
Nun. Das Licht ging an und es war vorbei: Volles Haus, übervolle Slam-Box, alle Stamm-Leser, Lyrik, Geschichten, Ausnahmen, ein Star-Gast. Am Ende hat Texteratur mich dann noch eingeladen, am 7.11. beim Slam in Herford als einer von vier gesetzten Gästen zu lesen. Das nehme ich gerne an und lade Dich ein dort zuzuschauen. Applaus. Danke. Ab.
Links zum Thema:

Homepage des Slam inkl. Links auf die Bielefelder Slammer
Homepage von Wehwalt Koslovsky
Infos zum Herforder Slam


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Jeder hat eine Meinung. Du sicherlich auch zu dem hier. Deshalb bin ich gespannt auf Deinen Kommentar, der dann hier erscheint. Bitte! Sag doch.









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