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Ohne mich: Juli-Slam

"Dirk" bleibt unbekannt

Es gibt Dinge, die sind wohl unausweichlich. Zum Beispiel irgendwann einmal beim Slam zu den Unglücklichen zu gehören, die sich tagelang darauf vorbereiten (das tun wir), dann ihren Zettel mit dem Namen in die Slambox werfen. Nur um ganz am Ende ganz einfach nicht gelost zu werden. So erging es mir beim Juli-Slam. Was hatte ich mir den Kopf zerbrochen, wie ich dem Publikum klarmachen könnte, das mein Text viel zu lang für 8 Minuten ist und ich deshalb beschlossen hatte, ihn in zwei Teile zu splitten. In der Hoffnung, der erste Teil wäre so gut, dass ich im Finale den zweiten lesen könnte. Alles für die Katz (oder den Oktober). Deshalb diesmal die Eindrücke eines teilnahmsvollen Zuschauers.

Neue und alte Gesichter


Die Teilnehmer des Slams entpuppten sich als ein bunter Haufen Entertainment. Einige alte Gesichter wie Kir oder Andreas Fehn, einige bekannte Schreiber wie Anna-Bella Heinemann, Eric Pfennig, Stefan Thomas oder Volker Surmann. Und ein paar, was mich angeht, "Neuerscheinungen": Britta Hoffarth, Heiko Brand und Heiko Mata. Die allgemeine Qualität der Beiträge war beim Juli-Slam erfreulicherweise deutlich höher als üblich.
Das ist wohl ein erstes Indiz dafür, dass der Bielefelder Slam aus den Kinderschuhen herauswächst. Texte, die bislang ausschliesslich durch "Ficken" und "Schwänze" und "Scheisse" aufgefallen sind, waren diesmal nicht dabei. Das ist auch echt nicht mehr lustig und viel zu sehr RTL2.
So hat zum Beispiel Heiko Mata die erste Runde mit einem tollen Text über den Matrix-Begriff "Selbst-Restbild" gewonnen. Ich hoffe, Heiko kommt nochmal wieder. Eine gute Schreibe und ein sehr überzeugender Vortrag. Schön, dass Steffi fand, es ähnele meinem Stil. Auch mit einem Matrix-Text hat Volker Surmann die zweite Runde und schliesslich das Finale, wie schon im Februar, für sich entschieden. Weitere Eindrücke zu den Texten und ihren Verfassern bei den Fotos.
Am Ende eines weiteren grossen Slams bin ich wehmütig die Treppe aus dem Bunker heraufgestiegen in die Bielefelder Nacht. Dann war erst einmal für zwei Monate Pause mit Klatschen. Eine Pause, nach der vieles nicht mehr so ist, wie davor ...
Aber am 15. Oktober geht's mit der neuen Saison von vorne los. "Dirk" kommt dann auch wieder mit und muss hoffentlich nicht länger in seiner Mappe bleiben. Also: Alle runter in den Bunker! Es wird bald mächtig krachen.
Links zum Thema:

Poetry Slam im Bunker Ulmenwall
Homepage von Volker Surmann
Homepage von Andreas Fehn
Homepage von Britta Hoffarth
Script for a Jester's Tear
Generation X Canon Powershot G2Willkommen auf dem SpielplatzMisplaced Childhood





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