Glaubst Du, Du könntest noch immer so großzügig sein?


Moleskine Briefe vom Spielplatz

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Markus
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197
Markus

He knows. You know.



Wenn meine Mutter die Wahrheit sagt, wovon ich selbstverständlich ausgehe, dann wäre es um ein Haar niemals soweit gekommen, wie es hier den Anschein macht. Dann hätte nämlich ein sehr betroffener Arzt meinen Eltern mitgeteilt, dass ich auf Grund mangelnder Sauerstoffzufuhr bei der Geburt, bedingt durch die um den Hals gewickelte Nabelschnur wohl bleibende Schäden davontragen sollte. Gott sei dank war aber selbiger Arzt offensichtlich beherzt genug, eben diese Schnur zu trennen und rechtzeitig zu entfernen, um mir meine Sinne und meinen Verstand zu retten.

Mit diesen dramatischen Sekunden begann mein Leben am 19. Mai 1971 im westfälischen Rheda. Und genau so verlief auch der Rest meiner Kindheit und der darauf folgenden Jugend: Immer schön ausreichend Luft zum Atmen. Dieser Raum war es, der mir die Möglichkeit gab, mich gleich in drei Richtungen zu entfalten:

Design: Gemalt habe ich immer. Überall. Angefangen mit der im Familienkreis berühmten Zeichnung eines knielosen Schlittenfahrers, über die Bilder meiner erfolgreichen Bewerbungsmappe für die Fachhochschule Bielefeld, die ich im Herbst 1994 für 3 Monate besuchte, dann aber langweilig fand. Bis hin zu den unzähligen Print-, CD-, Video- und Web-Layouts in meinem Job als Designer. Die Stationen meines Designer-Daseins ...

Computer: 1982 bekam mein Bruder diesen schwarzen Kasten mit den grauen Gummi-Tasten geschenkt: Einen ZX Spektrum von Sinclair. Sofort jagte ich den grünen Frosch über die Strasse und den Fluss und dann fing ich selbst an zu programmieren und schaffte das. Irgendwann war Sinclair dann weg vorm Fenster. Ein Amiga rettete mich 1987 vor dem C64 und sechs Jahre später ein Apple Performa vor Windows 3.11. Heute habe ich immer noch einen Mac und verbinde das Design mit der Informatik als einer von drei Geschäftsführern von code-x und weiß aber immer noch nicht, wie dieser Job heißen soll, den ich da mache.

Schreiben: Es ist wohl meiner alten Freundin Ina zu verdanken, dass ich ans Schreiben gekommen bin. Zumindest war ihre Geschichte vom lachenden Gras so schön, dass ich nicht anders konnte, als Anfang der 1990er mit einer Geschichte, die ich vergessen habe, darauf zu antworten. Ina hat dann leider bald wieder aufgehört zu schreiben. Ich aber nicht. Und hatte ein weiteres Talent entdeckt, das ich in meinen Job einfließen lassen konnte. So habe ich schon bald begonnen, die Design, die ich erstellte mit den entsprechenden Texten zu füllen. Nebenher bin ich dann über den holprigen Weg der Lyrik zum Schreiben von Kurzgeschichten gekommen. Damit bin ich schließlich im Februar 2003 das erste Mal auf einer Bühne aufgetreten. Auf einmal haben alle geklatscht. Und seit dem ist's richtig geil!
Script for a Jester's Tear
Generation X Canon Powershot G2Willkommen auf dem SpielplatzMisplaced Childhood



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Sinclair ZX Spektrum

(c) Markus Freise

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