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Der April-Slam 2004

Am unteren Ende der Fahnenstange

Doch genug der schönen Worte
Es geht auch ohne, daß man spricht

Element of Crime, Alten Resten eine Chance



Die eigentlichen Regeln des Poetry Slams sind ja nun leicht zu verstehen: Eigene Texte, acht Minuten, keine Hilfsmittel und keine Musik. Wer sich daran hält, darf teilnehmen. Was nicht heisst, dass er es sollte. Denn neben diesen Regeln, die man auf der offiziellen Seite von Texteratur nachlesen kann (siehe Kasten rechts), gibt es einige Dinge, an die man sich halten sollte, wenn man nicht hoffnungslos untergehen möchte. Und diese sind im Gesamten betrachtet etwas komplizierter. Das alles hier aufzuführen, daran habe ich keinen Spass. Und ausserdem ist das meiste davon sowieso Intuition, und die kommt aus der Übung und der Wiederholung ... sollte man denken!

Kommen wir auf den Punkt und kehren wir die Sache um: Mein Vortrag beim April-Slam 2004 war, wie bereits im Februar, schlicht ein Desaster. Aus allen Sachen, die in diesen beiden Monaten falsch gelaufen sind, lassen sich schon einmal folgende Punkte ableiten. Wer sich an diese hält, hat zumindest die Chance auf ein wenig ernst gemeinten Applaus:

Der Auftritt: Wenn du das Mikro in die Hand nimmst und deine Blätter auf dem Notenständer sortiert hast, bleib souverän. Sag was ordentliches über deinen Text oder halt die Fresse. Auf gar keinen Fall darfst du vor dich hinbrabbeln.

Die Textlänge: Sorge dafür, dass dein Text in jedem Fall in die vorgegebenen 8 Minuten passt. Ansonsten könnte es sein, dass du vor lauter Panik ganze Silben verschluckst und Satzzeichen überspringst. Ein gutes Mass sind 1.200 Worte. 1.500 sind in jedem Fall zuviel.

Der Text an sich: Auch wenn der Text, der z.B. 'Casting' heissen könnte, deutlich unter 1.000 Worte hat, sollte er eingängig und zusammenhängend sein. Assoziationsfetzen und Befindlichkeis-Stakatto haben ähnliche Erfolgsaussichten wie Abiturienten-Lyrik. Besser noch, der Text ist 'lustig'. Dann kannst du sogar mit einem Gedicht von Onkel Günthers 60. Geburtstag gewinnen. Hier zeigen sich jedoch bereits erste Abnutzungserscheinungen. 'Bielefeld' verlangt mittlerweile tatsächlich nach nachdenklicheren Inhalten. 'Amüsantes' hat deshalb sicherlich die besten Aussichten.

Die Einstellung: Wer glaubt, nur weil er

Bunkerslam im April 2004




Thomas Arnold

Offizielle April-Infos

"Am Beispiel ..."

Mehr Gedichte zum Geburtstag

Sarah's Page

Für die Faktensammler: Den Sacrifice haben dieses Mal alle drei von Texteratur - Johannes, Torsten und Henrik - mit einem Text von Stefan Tomas gegeben. Die erste Runde hat Micha-El gewonnen, nachdem der eigentliche Gewinner keinen zweiten Text mehr hatte. Die zweite Runde hat dann der Paderborner Thomas Arnold klargemacht. Der hatte zwar auch nichts für's Finale, hat aber einen der besten Slam-Texte ever einfach mal eben so improvisiert. Micha-El's Stuhlgang ist immer noch nicht beendet. ... Mehr über den Slam an sich gibt's natürlich auf der offiziellen Seite. Die beiden Schwarz-Weiss-Fotos sind von Sarah. Danke dafür.

Und was lernen wir aus alledem für den Mai-Slam? Seid gespannt und werdet gerührt. Ich bringe jedenfalls meine Oma mit. Die hat nämlich immer den besten Pudding gekocht. Das ist nicht lustig ... aber ich trau' mich trotzdem.

Was meinst Du?

Jeder hat eine Meinung. Du sicherlich auch zu dem hier. Deshalb bin ich gespannt auf Deinen Kommentar, der dann hier erscheint. Bitte! Sag doch.









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