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Boah. Der Juni-Slam.

Finale, oho ... Finale ...

Slam Nr. 10 am 18. Juni. Ein Jubiläum, bei dem einiges anders war als üblich: zu allererst haben Johannes und Torsten auf Grund der starken Anfrage von Vortragenden (13) das Feld derer, die dann gelost werden können auf 9 erhöht. Den zehnten Platz hat der geladene und gesetzte Gast aus Bonn Lasse Samström, der Gewinner des National Slams 2002 und damit der "Deutsche Slammeister" eingenommen. (Anschliessendes Interview aus der NW) Und so ging es los. Die Stimmung war hervorragend, wenn sie nicht sogar kochte. Der Eisbrecher von Texteratur, um das Publikum locker zu machen, wurde deshalb und aus Zeitmangel gekippt. Diese Bürde wurde dann mir durch Los auferlegt. Als erster dran bog ich die Bürde um in eine Chance und trug exakt so wie ich es mir vorgestellt hatte "Schuppenshampoo" vor. Den Text hatte ich am Montag zuvor bei Malte im Studio aufgenommen (...) und damit gleichzeitig geprobt. Eine gute Entscheidung. Denn so konnte ich wieder die erste Runde für mich entscheiden. Angeblich mein bislang bester Auftritt. Nun gut. Ich glaubs und das gerne.

In der zweiten Runde trat dann Lasse gegen einige der Stammleser (Uta, Andreas und Micha-El) und eine neue Vortragende an. Seine Performance war dann mal so, wie sie wohl sein sollte: Dynamisch und professionell. Irgendwie schien sich das Publikum dafür aber nicht so recht erwärmen zu können oder es war typisches Bielefelder Lokal-Kolorit im Spiel: Jedenfalls wurden dann ausnahmsweise zwei Leute aus der zweiten Runde ins Finale gewählt: Lasse und Uta.

Mit Bildern ins Finale


Im Finale war ich dann natürlich als erster dran und dort geschah, was ich befürchtete: Ich ging sang und klanglos unter. Weil das stimmt hier nochmal: Ich ging sang und klanglos unter. Mein Text war in keinster Weise Slamtauglich und ehrlich gesagt auch gar nicht dafür geschrieben. Leider war mir das erst kurz zuvor aufgefallen und es war viel zu spät, das ändern zu können. Nun nicht so gut, dennoch: der Text wird hoffentlich irgendwann in einem neuen Bielefelder Projekt veröffentlicht. Deshalb hier im übrigen nicht. Lasse und Uta waren dann nach mir dran. Er jedenfalls hat sich auf den Boden geworfen und nochmal eben seine vielgepriesenen Schüttelreim-Karten ausgepackt, Uta hat einen Uta-Text gelesen. Und alle waren gerührt und amüsiert und Uta hat gewonnen. So what. Ein netter Abend im Bunker war nach dem üblichen Sekt und vielen Stunden und einer Menge Schulterklopfen (Danke!) vorbei. Lasse hat mich dann noch eingeladen, demnächst mal in Düsseldorf zu lesen (Ehre!) und ansonsten bin ich noch jemandem ein Manuskript schuldig. Das kommt. Versprochen.

Ich darf ausserdem nicht unerwähnt lassen, dass die kriseligen Bilder von Alexander stammen. Danke dafür.

Danke auch an den Bunker, Texteratur und alle, für einen ganz grossen Abend! Puh.
Links zum Thema:

Interview mit Lasse nach dem Slam
Lasse's Page
Schuppenshampoo - Der Text
Poetry Slam im Bunker Ulmenwall
Die offizielle Seite der Texteratur-Jungs


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